FAQ

Inhalte

Warum wurde gerade dieser Name gewählt und was wird konkret unter Exzellenz, Sicherheit und Transparenz verstanden?
  • Exzellenz definieren wir in Bezug auf Qualität entlang der ganzen Wertschöpfungskette: beginnend im Stall und auf dem Feld über die Verarbeitung bei den Lieferanten bis zur Zubereitung im Restaurant.
  • Sicherheit bezieht sich auf die größtmögliche Produktsicherheit entlang der Lieferkette.
  • Transparenz beschreibt den Anspruch auf Nachvollziehbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So werden beispielsweise Zuschläge, darunter auch der QS-Zuschlag, durchgängig und transparent bis hin zur Abrechnung des Tieres beim Landwirt dargestellt.
Müssen bei BEST Beef langfristig alle Landwirte mitmachen und wirkt sich die Ausbreitung negativ auf die Höhe der Zuschläge aus?
  • Die Teilnahme am Programm ist freiwillig, der Zuschlag wird zusätzlich zum QS-Zuschlag gezahlt.
  • Auch wenn ein Landwirt nicht am Programm teilnimmt, wird sein Rindfleisch von McDonald’s abgenommen, sofern die produktspezifischen Qualitätsanforderungen des Unternehmens erfüllt werden.
Dürfen Landwirte, die die Kriterien für BEST Beef nicht erfüllen, keine Kühe mehr über die Schlachthöfe an OSI bzw. McDonald's liefern?
  • Auch wenn ein Landwirt nicht am Programm teilnimmt, wird sein Rindfleisch von McDonald’s abgenommen, sofern die produktspezifischen Qualitätsanforderungen des Unternehmens erfüllt werden.
  • Die Teilnahme ist freiwillig und fördert gute, gängige landwirtschaftliche Praktiken.
Gilt das Programm auch für Bullen und Färsen?
  • Während des Pilotprojekts werden nur Kühe vergütet. Langfristig sollen aber auch Bullen und Färsen berücksichtigt werden.
Gibt es das Programm auch für Schweine oder Geflügel?
  • In seiner bekannten Form gibt es bisher das BEST-Bündnis nur für Rindfleisch.
  • McDonald’s Deutschland hat allerdings gemeinsam mit einem ausgewählten Lieferanten und unter wissenschaftlicher Begleitung durch den Lehrstuhl für Tierschutz und Tierhaltung der Ludwig-Maximilians-Universität München den Grundstein für ein BEST Chicken Projekt gelegt. In einem Forschungsprojekt liegt in einem ersten Schritt der Fokus auf der Untersuchung verbesserter Haltungsbedingungen.

Umsetzung

Wer überprüft den Landwirt und die Einhaltung der Kriterien?
  • Der Eintritt in das Programm erfolgt durch eine verbindliche Selbstauskunft. Anschließend soll die Einhaltung der Kriterien im Rahmen der regulären QS-Audit-Termine bzw. QS-anerkannter (z. B. QM-) Audit-Termine stattfinden.
Wie oft wird der Landwirt überprüft? Kommen zusätzliche Prüfungen und Kontrollen auf den Landwirt zu?
  • Die Einhaltung der Kriterien findet im Rahmen der regulären QS-Audit-Termine bzw. QS-anerkannter (z. B. QM-) Audit-Termine statt.

Teilnahme

Wer kann bei BEST Beef mitmachen?
  • Die Teilnahme steht nach Abschluss der laufenden Pilotphase jedem landwirtschaftlichen Betrieb offen, der
    • QS-zertifiziert bzw. -anerkannt ist und über eine Erzeugergemeinschaft oder Viehvermarkter an einen BEST Beef Schlachthof liefert.
  • Teilnehmende Schlachthöfe am BEST Beef Programm sind Schlachtbetriebe, die über ein McDonald’s Schlacht- und Zerlege-Audit verfügen und als Lieferanten angemeldet sind.
Wo gibt es das Programm in Deutschland?
  • Am Pilotprojekt beteiligen sich aktuell 14 Lieferanten und 7 Erzeugergemeinschaften. Eine Übersicht über die einzelnen Teilnehmer findet sich hier. Perspektivisch sollen weitere Schlachtbetriebe/Schlacht- und Zerlegebetriebe und Erzeugergemeinschaften aufgeschaltet werden.
Was hat der Landwirt vor Ort von diesem Programm?
  • Die Teilnahme bei BEST Beef bedeutet für den Landwirt Abnahmesicherheit durch den Initiator McDonald‘s, eine finanzielle Anerkennung von guten Praktiken, eine transparente Abrechnung und Vorteile bei der Vermarktung.
Welche Grundvoraussetzungen für die Teilnahme am BEST Beef Programm gibt es für die in der Pilotphase beteiligten Partner?
  • Für den landwirtschaftlichen Betrieb gilt: Das Ausfüllen des BEST Beef-Betriebserhebungsbogens ist eine Grundvoraussetzung. Mit seiner Unterschrift erklärt der Landwirt die Richtigkeit der gemachten Angaben. Weiterhin muss der Landwirt sein Einverständnis zur Weitergabe der Daten an die BEST Beef Partner geben. Die Vermarktung der Tiere erfolgt über die freigegebenen Erzeugergemeinschaften.
  • Für die teilnehmenden Erzeugergemeinschaften gilt: Sowohl der QS-Zuschlag wie auch der BEST Beef-Zuschlag müssen auf der Abrechnung für den Landwirt ersichtlich sein.
  • Für den teilnehmenden Schlachthof gilt: Keine Tiere aus Notschlachtung und tierärztliche Beanstandungen. Außerdem gilt: Annahme aller BEST Beef Tiere unabhängig der Klassifizierung.
Was kostet die Teilnahme?
  • Für die landwirtschaftlichen Betriebe ist die Teilnahme kostenfrei und es besteht derzeit kein zusätzlicher bürokratischer und kostenerzeugender Aufwand.
Welcher Mehraufwand kommt auf den Landwirt zu?
  • Im Rahmen der Pilotphase ist kein zusätzlicher Bürokratieaufwand für den Landwirt vorgesehen.
  • Die Einhaltung der Kriterien findet im Rahmen der regulären QS-Audit-Termine bzw. QS-anerkannter (z. B. QM-) Audit-Termine statt.
Wenn ein Landwirt nicht QS zertifiziert ist, darf er dann trotzdem an dem Programm teilnehmen?
  • Der Landwirt muss QS zertifiziert oder anerkannt sein; entsprechend ist eine Teilnahme auch möglich, wenn der Landwirt QM-Milch zertifiziert und darüber QS lieferberechtigt ist.
Muss ich als Landwirt das Konzept auch Externen gegenüber erklären können? Werden meine Daten veröffentlicht, wenn ich an BEST Beef teilnehme?
  • Die an BEST Beef teilnehmenden Landwirte werden nicht veröffentlicht. McDonald’s gewährleistet die Einhaltung des  Datenschutzes  aller Teilnehmer.

Ansprechpartner

An wen muss ich mich wenden, wenn ich teilnehmen möchte?
  • Ansprechpartner sind die jeweiligen BEST Beef Schlachtbetriebe – in der Pilotphase die teilnehmenden Erzeugergemeinschaften und bei nationaler Ausweitung die am Projekt teilnehmenden Schlachtbetriebe.
Wer sind meine konkreten Ansprechpartner für weitere Informationen?
  • Alpenrind GmbH: Roland Ackermann (Geschäftsführer), Kotzinger Str. 9a, 83278 Traunstein, Tel.: 0662 457854 325, roland.ackermann@alpenrind.at
  • Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Miesbach w.V.: Georg Westenrieder (1. Vorsitzender), Zuchtverband 1, 83714 Miesbach, Tel.: 08025 3021 oder 4333, eg-miesbach@t-online.de
  • Erzeugergemeinschaft Schlachtvieh w.V.: Josef Kaiser / Bernhard Reiter (1.Vorsitzender / 1.Geschäftsführer), Kotzingerstr. 9a, 83278 Traunstein, Tel.: 0861 12041, info@eg-traunstein.de
  • Alexander Moksel GmbH: Jürgen Lieb (Betriebsleiter), Rudolf-Diesel-Str. 10, 86807 Buchloe, Tel.: 08241 503139, juergen.lieb@vionfood.com
  • Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Allgäu w.V.: Berthold Kirchmaier (Geschäftsführer), Beckstettener Str. 3, 87656 Germaringen-Ketterschwang, Tel.: 08344 991727,  ezg-kaufbeuren@t-online.de
  • Bayreuther Fleisch GmbH: Bernd Widmann (Vieheinkauf), Drossenfelder Str. 11, 95445 Bayreuth, Tel.: 0921 745407 22, bernd.widmann@bayreuther-fleisch.de
  • NVG-bovex GmbH: Rainer Pflugfelder / Bernd Kollmer (Geschäftsführer / Projektleiter QM), Viehhofstraße 10, 70188 Stuttgart, Tel.: 0711 4603 103 / 256, r.pflugfelder@vz-gmbh.de / b.kollmer@vz-gmbh.de
  • Tönnies Holding GmbH & Co. KG (Jade-Schlachthof GmbH, Wilhelmshaven): Gunnar Rohwäder (Manager Landwirtschaft), Bleicherstraße 18, 87437 Kempten, Tel.: 0831 703512, gunnar.rohwaeder@toennies.de
  • MASTERRIND GmbH: Detlef Lohse (Abteilungsleiter Nutz- und Schlachtvieh), Feldlinie 2a, 26160 Bad Zwischenahn, Tel.: 04403 932668, dlohse@masterrind.com
  • OSI Food Solutions: Andreas Pöchlinger (Beef Purchasing Manager), Röntgenstrasse 5, 89312 Günzburg, Tel.: 08221 910100, info@osi-foodsolutions.de
  • Für allgemeine Anfragen bzw. Presse-Anfragen: McDonald’s Deutschland LLC, Abt. Corporate Affairs, Drygalski-Allee 51, 81477 München, Tel.: 089 78594 519,

    presse@mcdonalds.de

BEST Beef Arbeitsgruppe